Ausstellungen

Das Fluhmattgebäude an der Museggstrasse in Luzern in einer historischen Aufnahme

Hier fand 1931 die von der Luzerner Kunstgesellschaft durchgeführte Ausstellung mit Werken von Robert Steiner, Leopold Häfliger, J. Haas-Triverio und 70 Werken von F.K. Basler-Kopp statt.

Das Gebäude war ursprünglich zur Aufnahme des Internationalen Kriegs- und Friedensmuseums gebaut worden, das 1910, nach einem seit 1902 bestehenden Provisorium beim Bahnhof hier eröffnet wurde. Nach der Schliessung dieses Museums nach dem ersten Weltkrieg war hier bis zur Eröffnung des Kunst- und Kongresshauses Luzern Ende 1933 das Kunstmuseum untergebracht.  Heute beherbergt es das Gymnasium Musegg.
 

 

In den Jahren 1910 bis 1919 beteiligte sich Basler jährlich, allerdings nur mit wenigen Werken, zuerst an Nationalen Kunstausstellungen, dann an jenen im Kunsthaus Zürich. In der Folge zog er sich aber fast völlig aus dem Ausstellungsbetrieb zurück. Erst 1931, durch seinen Freundeskreis ermuntert und durch das Kunstmuseum Luzern organisiert, ging er im alten Kriegs- und Friedensmuseum noch einmal mit 70 Gemälden und Zeichnungen an die Öffentlichkeit.

  1. Schweizerische Nationale Kunstausstellung Zürich 1910; Nr. 22, kleines Ölbild „Bergmännchen“, wurde nach Winterthur verkauft
  2. Schweizerische Nationale Kunstausstellung Neuenburg 1912; grösseres Bild „Frau Aventiure“, zeigt das nächtliche Maderanertal
  3. München 1912: vier kleine Ölbilder, unter anderem eine von mehreren „Rübezahl“-Darstellungen
  4. Kunsthaus Zürich, Dezember 1913; Nr. 116-119 (Öl, Tempera; Motive nicht bekannt)
  5. Kunsthaus Zürich, Dezember 1914; Nr. 6-9 (Tempera; Motive nicht bekannt)
  6. Kunsthaus Zürich, Dezember 1915; Nr. 57 (Tempera; Motiv nicht bekannt)
  7. Kunsthaus Zürich, Dezember 1916; Nr. 4 (Tempera; Motiv nicht bekannt)
  8. Kunsthaus Zürich, Dezember 1917; Nr. 12 und 13 (Tempera; Motive nicht bekannt)
  9. Kunsthaus Zürich, Dezember 1918; Nr. 6 (Öl; Motiv nicht bekannt)
  10. 1919 oder evt. etwas später: Kleine Ausstellung bei „Kunst & Spiegel“ in Zürich, anlässlich derer Basler in der Person von Dr. Adolf Tobler einen Gönner fand.
  11. 1929: Ausstellung bei „Kunst & Spiegel“ in Zürich („Raub des Schwanenkleides“ und „Der Tod ist gestorben“)
  12. 1931: Sonderausstellung im ehemaligen Internationalen Kriegs- und Friedensmuseum Luzern durch die Luzerner Kunstgesellschaft mit 70 Gemälden und Zeichnungen zusammen mit Werken von R. Steiner, L. Haefliger und J. Haas-Triverio
  13. Weihnachtsausstellung im Riedhof, Luzern Dezember 1932
  14. Eröffnungsausstellung Kunsthaus Luzern Dezember/Januar 1933/34
  15. Gedächtnisausstellung März/April 1938 im Kunstmuseum Luzern durch die Kunstgesellschaft zusammen mit Werken von Jean Danner und Juliette Troller. Sie umfasste vielleicht einen Drittel seines Werkes. Es fehlten die Zeichnungen zu den Sagenbänden.

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